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KI-Weiterbildung: Hohe Nachfrage, dünnes Angebot
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Arbeitgeber ermutigen ihre Mitarbeiter dazu, Künstliche Intelligenz verstärkt im Arbeitsalltag zu nutzen, bieten jedoch zu wenig Möglichkeiten zur Weiterbildung in diesem Bereich. Dies geht aus einer Trendence-Umfrage (2024) unter 6.246 Beschäftigten hervor. Zwei Drittel der Beschäftigten wünschen sich KI-Schulungen, doch nur ein Fünftel erhält sie – bei Fachkräften sogar nur 11,5 %, bei Akademikern 33,8 %. Laut Bitkom haben bisher erst rund 20 % eine KI-Schulung im Job erhalten. Zur Originalmeldung: https://shorturl.at/OV70G
BG BAU: Weniger Unfälle – mehr Berufskrankheiten
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2024 wurden im Bau und in baunahen Dienstleistungen 91.813 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert (–4,5 %; TPQ 43,76). Tödliche Unfälle nahmen leicht auf 78 zu. Hauptursachen bleiben Abstürze (36 %), herabfallende/kippende Teile (26 %) und Unfälle mit Baumaschinen (15 %).
DIHK-Umfrage 2025: Krise und Bewerbermangel bremsen Ausbildung
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Die Rezession erreicht den Ausbildungsmarkt: Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant 2025 weniger Ausbildungsplätze, gleichzeitig fehlen geeignete Kandidaten. Immer weniger Betriebe erhalten gar keine Bewerbungen (2024: 32 %; 2023: 35 %; 2022: 37 %). Zugleich wächst das Qualifikations-Mismatch. 5 % aller Betriebe bieten 2025 weniger Plätze an, weil passende Bewerber fehlen.
SOKA-BAU-Studie: 75 % der Aussteiger sehen Chance auf Rückkehr
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2023/24 haben rund 45.000 gewerbliche Beschäftigte die Bauwirtschaft verlassen – vor allem wegen belastender Arbeitsbedingungen und zu geringer Vergütung. Drei Viertel der ehemaligen Arbeitnehmer können sich jedoch eine Rückkehr vorstellen; der Anteil derjenigen, die sie kategorisch ausschließen, ist seit 2018 (NRW) von fast 40 % auf 25 % gesunken. Auffällig ist die Zielbranche der Wechselnden: Statt ins verarbeitende Gewerbe zieht es viele in den öffentlichen Dienst (z. B. Bauämter).
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Echte Investitionsoffensive gefordert: Bauindustrie warnt vor Taschenspielertricks beim Sondervermögen
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Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) nimmt die Bundesregierung in die Pflicht: Beim geplanten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz drohe die Politik die Erwartungen zu enttäuschen. Anstatt zusätzliche Investitionen auszulösen, würden bisherige Haushaltsmittel lediglich umgeschichtet.
Bundesregierung ebnet Weg für Transport und Speicherung von CO₂
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Mit der geplanten Novelle des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes will die Bundesregierung die CO₂-Speicherung erstmals auch im industriellen Maßstab ermöglichen. Die Versorgungswirtschaft begrüßt die Entscheidung.
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