Zeitweise fließfähige, selbstverdichtende Verfüllbaustoffe (ZFSV). Eine Bestandsaufnahme

Was sind „zeitweise fließfähige, selbstverdichtende Verfüllbaustoffe“?

Im Tief- und Rohrleitungsbau werden vielfältige Verfüllmaßnahmen mit den unterschiedlichsten Anforderungen an das einzubauende Material durch-geführt. Die Forderung nach neuen, umweltfreundlichen und kostengün-stigen Technologien hat in der jüngsten Vergangenheit zu neuen Entwick-lungen auf dem Gebiet der zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffe (ZFSV), auch Flüssigboden genannt, geführt.

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Gaz de France (GDF SUEZ) haben in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben Qualitätskriterien für den Einsatz von Flüssigboden erarbeitet, wobei die Entwicklungen und Erfahrungen aus Frankreich und Deutschland zu- sammengeführt wurden. So wurden z. B. Untersuchungen zur Lösbarkeit der Verfüllbaustoffe beim späteren Wiederaushub und zur Festigkeitsentwick-lung durchgeführt und verschiedene Prüfverfahren erprobt und weiterent-wickelt. 

Neben der baustofflichen Entwicklung wurde auch versucht, die Anforde-rungen an die ZFSV und die daraus resultierenden Materialeigenschaften in einem Arbeitspapier zusammenzufassen. Im Oktober 2012 erschien bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen das Hinweisblatt „Hinweise für die Herstellung und Verwendung von zeitweise fließfähigen, selbstverdichtenden Verfüllbaustoffen im Erdbau – H ZFSV“. Die hierfür am Markt verfügbaren Produkte und Verfahren unterscheiden sich jedoch in der Zusammensetzung und den Eigenschaften.

Hier finden Sie den vollständigen rbv-Infopoint zum kostenlosen download.


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