„Verteilnetze für Wasserstoff entscheidend“ - Um mit dem klimaschonenden Energieträger Wasserstoff planen zu können, fehlt Kommunen, lokalen Energieversorgern und mittelständischer Industrie die Sicherheit. Das wurde bei der Tagung „Wasserstofftransformation NRW – JETZT!“ deutlich.

Die Teilnehmer mahnten geschlossen mehr Austausch und Abstimmung zwischen Politik, Unternehmen und Netzbetreibern und schnellere Genehmigungsverfahren an. DVGW NRW, Bauindustrieverband NRW, rbv und die Kommunikationsagentur Cyrano hatten zu der Veranstaltung nach Oberhausen eingeladen.

„Verteilnetze für Wasserstoff werden entscheidend sein, um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, diesen für die Energiewende wichtigen Energieträger zu nutzen“, unterstrich Volker Neumann, Vorsitzender der DVGW-Landesgruppe NRW im Rahmen der Podiumsdiskussion. Er reagierte damit auch auf die Pläne des Bundeswirtschafts-
ministeriums, das im „Green Paper Transformation Gas-/ Wasserstoff-Verteilnetze“ einen massiven Rückbau der innerstädtischen Verteilnetze vorsieht. Die Netze – so eine deutliche Botschaft der Veranstaltung – seien tauglich für Wasserstoff. Es wäre fatal, diesen Vorteil zu verschenken. Wichtig sei es vielmehr, mit den Kommunen zu reden, um ausreichende Informationen zu bekommen, was gebraucht werde. Und dieser Austausch sei von grundlegender Bedeutung, denn der Anschluss an eine Wasserstoffversorgung sei dringend notwendig, um die Industrie vor Ort zu dekarbonisieren.

2024 Verteilnetze kleinWir benötigen mehr Austausch und Abstimmung zwischen Politik, Unternehmen und Netzbetreibern und schnellere Genehmigungsverfahren, lautete ein Fazit der Tagung „Wasserstofftransformation NRW – JETZT!“. Foto: Cyrano









Kommunikation und Koordination


„Bei den Transformationsschritten treten immer neue Fragen und Problemstellungen auf, von denen viele bis jetzt noch nicht abschließend beantwortet oder gelöst sind“, betonte Daniel Strücker, Präsident des Bauindustrieverbands NRW, schon in seiner Begrüßung. Um diese offenen Punkte zu identifizieren und zu klären, sei es zentral, dass „heute schon geplant wird, was morgen gebaut werden soll“, sagte Ralph Donath, Präsident des Rohrleitungsbauverbandes. „Kommunikation und Koordination sind dafür der Schlüssel.“

Dass die Landespolitik das gleiche Ziel verfolgt, hatte NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur in ihrer Videobotschaft für die Tagung unterstrichen: „Wir müssen von der Planung in die Umsetzung kommen. Und zwar jetzt. Wichtiges Ziel ist es daher, die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.“

Ein Fazit der ersten Veranstaltung lautete, dass dieser lebhaften und konstruktiven Diskussion nun weitere Aktionen zum gemeinsamen Austausch folgen sollten.
(rbv/ DVGW/ Bauindustrie)

 


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