Wie sich zentrale Technologien der Fernwärme schneller in den Markt bringen lassen, zeigt der Abschlussbericht des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Forschungsprojekts für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien. Der AGFW hat Praxiserfahrungen eingebracht und setzt sich für verlässliche politische Rahmenbedingungen ein. Die Ergebnisse richten sich an Politik und Branche. (Foto: rbv/Christine v. Welck)
Ziel des vom BMWE geförderten Vorhabens war es, Wege aufzuzeigen, wie zentrale Technologien schneller in die Anwendung gebracht werden können. Im Fokus standen vier Schlüsseltechnologien für die Dekarbonisierung der Fernwärme: Großwärmepumpen, unvermeidbare Abwärme, Solarthermie sowie Großwärmespeicher. Das Projekt identifizierte Hemmnisse für deren breiteren Einsatz und entwickelte konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Unternehmen.
Der AGFW unterstützte unter anderem bei der Bereitstellung und Einordnung von Praxisdaten sowie bei der Bewertung der Technologien hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten in Wärmenetzen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Potenziale in allen vier Technologiefeldern, machen aber auch deutlich, dass geeignete Rahmenbedingungen erforderlich sind. „Wir bringen weiterhin Erfahrungen aus dem Reallabor und aus der Projekt-Zusammenarbeit mit Unternehmen ein – das ist entscheidend, um die Umsetzung in der Praxis voranzubringen“, betont Dr. Heiko Huther, Geschäftsführer der AGFW-Projekt GmbH und Bereichsleiter Forschung und Entwicklung beim AGFW.
Als wichtige Voraussetzungen nennen die Projektpartner unter anderem langfristige Planungssicherheit, geeignete Förderinstrumente und den Abbau von Informations- und Genehmigungshemmnissen. Mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts stehen die Ergebnisse nun Politik, Energieversorgern und weiteren Akteuren der Wärmewende zur Verfügung.








