Entwicklung im Bauhauptgewerbe - Es kommt Bewegung in die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe. Das zeigen die im November 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen. Besonders der Tiefbau legte bedingt durch die Energie. und Mobilitätswende zu.
Im Vergleich zum November 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 16,6 Prozent. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, kommentiert dies so: „Wir sehen ein Lebenszeichen bei der Entwicklung unserer Order. Das liegt aber vor allem an der Nachfrage im Tiefbau. Insbesondere aufgrund von Großprojekten im Trassenbau legten hier die Aufträge gegenüber November 2023 um gut 31 Prozent zu.“
Auch im Wohnungsbau konnte mit plus 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert mehr Nachfrage verzeichnet werden. Dies läge jedoch daran, dass der Vorjahreswert besonders niedrig ausfiel. Den Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge haben die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten bis zum November 2024 Bauleistungen in Höhe von circa 103 Milliarden. Euro umgesetzt. Damit wird das Vorjahresniveau in etwa gehalten. Während der Umsatz im Hochbau dabei um circa sechs Prozent abnahm, legte er im Tiefbau um rund acht Prozent zu.
(ZDB)










