Erfolgreiche Premiere in Kassel - 311 Aussteller haben auf der internationalen Fachmesse für Rohr­ und Kanal­ technik Ro­Ka­Tech vom 8. bis 10 Mai 2019 auf 30.000 Quadratmetern innovative Produktlösungen rund um die unterirdische Infrastruktur präsentiert.

Ganz neu im diesjährigen Messegeschehen: Unter dem Titel „Sanierung 2020–2030 – Quo vadis?“ hat der Messe­Organisator VDRK, Verband der Rohr­ und Kanaltechnik, ein Vortragsprogramm zu Grabenlosen Technologien in den Kontext der Fachausstellung eingebettet. Die vom rbv, der GSTT, dem RSV und dem VSB gemeinsam konzeptuierten Tagungsblöcke erwiesen sich in ihrer ersten Ro­Ka­Tech­Auflage als sehr gute inhaltliche Ergänzung des erfolgreichen langjährigen Messekonzepts.

Aktuelle Entwicklungen bei grabenlosen Sanierungstechnologien, Ausschreibungen, Regelwerken und der Qualitätssicherung standen während der zwei Vortragstage auf der Tagesordnung. „Die Vorträge zielten darauf ab, wesentliche Aspekte des Gra­ benlosen Bauens abzubilden. Dies ist bei der Auftaktveranstaltung sehr gut gelungen. Besonders der intensive Fokus auf alle relevanten Belange der Baupraxis ist bei den Teilnehmern außerordentlich gut angekommen“, resümierte rbv­Referent Dipl.­ Ing. Andreas Hüttemann die erfolgreiche Tagungspremiere. Doch auch Themen wie die Fachkräftegewinnung und Building Information Modeling (BIM) blieben in der Agenda nicht unberücksichtigt. In seinem Vortrag „BIM in der Kanalsanierung“ fasste Dipl.­Ing. Michael Hippe, Vorsitzender des VSB und Mitglied des gemeinsamen Arbeitskreises von rbv und GSTT „Digitalisierung und BIM“ die für den Tiefbau wichtigsten Erkenntnisse und Verfahrensweisen zusammen.

Mitgliedsunternehmen präsentieren interessante Projekte und Verfahren

Die zwölf Referentenbeiträge fanden jeweils an den ersten beiden Messetagen zwischen 10.30 und 14.30 Uhr im Obergeschoss der Messe statt. Den Tagungsauftakt bildete der gemeinsame Vortrag der rbv­Mitgliedsunternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch­ und Tiefbau GmbH & Co. KG und Karl Weiss Technologies GmbH zum Thema „Aus der Praxis: Erfahrungen mit Druckleitungs­Linern“. Die beiden Referenten Dipl.­Ing. Matthias Koroschetz, Ludwig Pfeiffer, und Dipl.­Ing. Lars Quernheim, Karl Weiss, gaben einen interessanten Überblick über die Voraussetzungen und Möglichkeiten von Closefit­Verfahren und Schlauchlining. Experten und Mitgliedsunternehmen des Rohleitungssanierungsverbandes (RSV), der German Society for Trenchless Technologies (GSTT) und des Verbands zertifizierter Sanierungs­Berater für Entwässerungssysteme (VSB) zeichneten für den weiteren Programmablauf des von Prof. Dr.­Ing. Karsten Körkemeyer, Universität Kaiserslautern, und Prof. Dr.­Ing. F. Wolfgang Günthert, Universität der Bundeswehr, moderierten hoch informativen Tagungsgeschehens verantwortlich.

„Bei den Vorträgen ist das außerordentlich hohe Leistungsspektrum aller Mitglieds-
unternehmen der beteiligten Verbände deutlich zutage getreten“, so Hüttemann über die besondere Qualität der Vortragsblöcke. „Auch die hohe Relevanz der GW 301 hat sich an verschiedenster Stelle immer wieder deutlich in den Vorträgen gezeigt. Denn bei allen Neubau­ und Sanierungsarbeiten an der unterirdischen Infrastruktur entstehen immer wieder Berührungspunkte zu bereits bestehenden Netzen“, so Hüttemann weiter. „Die Qualifizierungsmöglichkeiten, die der rbv hier bietet, sind für die gesamte Branche grundlegend.“ (rbv)

Foto: Ro-Ka-Tech


Kontakt

Rohrleitungsbauverband e. V.
Marienburger Straße 15
50968 Köln

T +49 221 376 68-20 
F +49 221 376 68-60
E-Mail: info@rohrleitungsbauverband.de

Videos


 

Video „Leitungsbau Challenge Berlin 2017”
Weitere Videos