Volle Konzentration, echtes Teamwork und jede Menge handwerkliches Können: Die Leitungsbau Challenge 2026 auf der IFAT in München hat gezeigt, wie viel Talent im Nachwuchs des Leitungsbaus steckt. Zahlreiche Besucher vor Ort und Zuschauer im TikTok-Livestream von #pipeline31 verfolgten begeistert, wie die jungen Fachkräfte unter Zeitdruck anspruchsvolle Aufgaben meisterten. Dabei bewiesen sie eindrucksvoll, wie modern, vielseitig und relevant der Leitungsbau heute ist.

So sehen Sieger aus!
(Foto: rbv/Sabine Grothues)
Die Leitungsbau Challenge ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Messegeschehens auf der IFAT in München. Bei dem vom Rohrleitungsbauverband (rbv) organisierten Wettbewerb treten Teams aus Leitungsbauunternehmen und von Netzgesellschaften und Ausbildungszentren gegeneinander an und stellten sich praxisnahen Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag.
Gefragt sind Präzision, Schnelligkeit, technisches Verständnis und vor allem Teamgeist. Die Teams, bestehend aus Auszubildenden sowie Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern, bauen komplexe Schieberkreuze auf, meistern Reparaturaufgaben an beschädigten Rohrleitungen und entwickeln dabei ganz unterschiedliche Lösungsstrategien – professionell und mit großem Engagement.
Bei der Leitungsbau Challenge 2026 setzte sich das Team der Karl Krumpholz Rohrbau GmbH mit einer herausragenden Leistung gegen die starke Konkurrenz durch und überzeugte die Jury mit Präzision, Geschwindigkeit und perfektem Zusammenspiel.
Die Platzierungen der Leitungsbau Challenge 2026 im Überblick:
1. Platz: Karl Krumpholz Rohrbau GmbH
2. Platz: Echterhoff Bau GmbH, Niederlassung Dessau-Roßlau
3. Platz: BVE Bildungsverein der Ver- und Entsorgungsunternehmen Thüringen e. V.
Der rbv gratuliert herzlich und dankt allen teilnehmenden Teams für ihre starken Leistungen und ihren Einsatz für die Zukunft unserer Infrastruktur!
Dass dieses Engagement auch außerhalb der Branche wahrgenommen wird, zeigte in diesem Jahr unter anderem der Besuch des Bayerischen Rundfunks. Das TV-Team war beeindruckt vom Einsatz und der Fachkompetenz der Nachwuchskräfte.
Hier geht es zum TV-Beitrag in der Abendschau.
Die von der rbv-Nachwuchsinitiative #pipeline31 präsentierte Leitungsbau Challenge ist weit mehr als ein Wettbewerb. Sie bietet jungen Menschen eine Bühne, auf der sie sich selbst, ihr Können und ihre Ausbildungsbetriebe präsentieren können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist diese Sichtbarkeit wichtiger denn je.
Der Beruf befindet sich im stetigen Wandel und passt sich den Anforderungen der Zukunft an. Ab dem 1. August 2026 wird der Ausbildungsberuf deshalb neu geordnet: Aus dem bisherigen „Rohrleitungsbauer“ wird der moderne Ausbildungsberuf „Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik“. Damit gehen auch neue und aktualisierte Lehrinhalte einher, die den steigenden Anforderungen an unsere Infrastruktur gerecht werden – von Wasser und (Fern-)Wärme über Strom bis hin zu Datenleitungen.
Die vom DVGW sowie den Unternehmen Aliaxis und Hawle unterstützte Leitungsbau Challenge zeigt eindrucksvoll, wie attraktiv und zukunftsrelevant dieser Beruf ist. Denn die jungen Menschen, die heute bei der Challenge antreten, sorgen morgen dafür, dass Wasser, Wärme, Strom und Daten zuverlässig fließen.








