Strategie für mehr Qualität und Effizienz - In einem aktuellen Positionspapier „Strategie für mehr Qualität und Effizienz im Glasfaserausbau“ hat der rbv gemeinsam mit der BAUINDUSTRIE und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund wichtige Grundlagen eines qualitativ hochwertigen und nach- haltigen Breitbandausbaus zusammengestellt.

In Deutschland herrscht Einigkeit darüber, dass ein schnelles Internet Grundvoraussetzung für eine moderne Gigabitgesellschaft und einen konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Der hierfür benötigte beschleunigte Breitbandausbau muss jedoch – so eine Kernthese des nun vorliegenden aktuellen Positionspapiers – auf Grundlage eines allgemeingültigen Qualitätsstandards schonende Eingriffe in das Gemeingut Straße sicherstellen. Öffentliche Straßen und Wege dürfen bei der Verlegung von Gigabitinfra-
struktur nicht substanziell geschädigt und so in ihrer Funktion und Lebensdauer beeinträchtigt werden.

Und natürlich darf der Bau neuer Leitungsinfrastrukturen auch nicht zu Schäden an unterirdischen Bestandsnetzen führen, wenn diese unkritisch überbaut werden. Denn jeder Betrieb und jeder Privathaushalt ist auf fließendes Wasser und eine zuverlässige Energieversorgung angewiesen. Einmal richtig und nachhaltig ausgebaut, können im Zuge der Maßnahmen die vorhandene Leitungsinfrastruktur funktionstüchtig erhalten und der Ausbau künftiger Infrastrukturen, wie etwa der E- Ladeinfrastruktur, vorbereitet werden. Nur so kann ein nachhaltiger Aufbau des Gigabitnetzes aussehen.

Leitungsbau steht bereit

Die mittelstandsgeprägte Bauindustrie steht mit ihren qualifizierten Leitungsbauunter-
nehmen bereit, die Ausbauvorhaben der Kommunen zielgerichtet umzusetzen. Zur Umsetzung eines schnellen und qualitativ hochwertigen Glasfaserausbaus bedarf es jedoch einer Nachhaltigkeitsstrategie, die aus drei Bausteinen bestehen sollte. Diese werden im Positionspapier wie folgt genannt:

1. Bestehende Infrastruktur nachhaltig schützen
2. Qualität vor Schnelligkeit
3. Schlanke digitale Antrags- und Genehmigungsverfahren und Normierung alternativer Legetechniken

Im Wesentlichen geht es darum, den Gigabitausbau fachgerecht, strategisch koordiniert und im erforderlichen Tempo voranzubringen. Mit Blick auf den Ausbau und Erhalt aller Infrastrukturen hierzulande ist es aber alternativlos, dass Qualität vor Schnelligkeit gehen muss. Und ein wesentlicher Faktor kommt hinzu: Nur qualifizierte Bauunternehmen dürfen hier zum Zuge kommen. Zudem benötigt die Branche verbesserte Rahmenbedingungen, um ihrem Bauauftrag angemessen gerecht werden zu können. Hierzu zählen schlanke digitale Antrags- und Genehmigungsverfahren und eine Normierung alternativer Legetechniken. (rbv)

Das Positionspapier steht zum Download bereit.

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Die Verantwortung der Politik, der Netzbetreiber und der Bauunternehmen sollte allen Netzen sowie deren Qualität und Nachhaltigkeit gelten.

Fotos: rbv/BFA LTB

 


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