Gestatten: BIM, AK BIM - Der GSTT/rbv-Arbeitskreis „Digitale Transformation und Building Information Modeling (AK BIM)“ hat sich im November des vergangenen Jahres bei den Mitgliedern von GSTT und rbv im digitalen Raum vorgestellt.

2021 AK BIM verkleinertBIM – Building Information Modeling – birgt für die Baubranche hohe Optimierungspotenziale. Doch wo sehen Leitungsbauer den größten Mehrwert? Auch hierüber hat man sich im Rahmen des Webmeetings im November des vergangenen Jahres ausgetauscht.
Abbildung: rbv



Die Baubranche ist im Wandel. Die fortschreitende Digitalisierung und zunehmende Vernetzung eröffnen völlig neue Prozesse und Perspektiven. Eine der wichtigsten für den Infrastrukturbau ist BIM – Building Information Modeling. Daher wurde bereits im Frühjahr 2018 von der German Society for Trenchless Technology e. V. (GSTT) und dem Rohrleitungsbauverband e. V. (rbv) ein gemeinsamer AK BIM gegründet. Er hat inzwischen mehrere Arbeitsergebnisse veröffentlicht, darunter den Infopoint „Building Information Modeling (BIM) im Leitungsbau – Was Sie wissen sollten“ (2019), der Grundlagen, Möglichkeiten und Voraussetzungen dieser Methode vorstellt. Zudem ist mit dem technischen Positionspapier „BIM im Leitungsbau“ (2020) in Zusammenarbeit mit der Bundesfachabteilung Leitungsbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. eine Publikation erfolgt, die aktuelle technische Möglichkeiten im Leitungsbau bezogen auf bestimmte Vertrags­ und Projektkonstellationen aufzeigt. Um seine Tätigkeitsschwerpunkte, Arbeitsergebnisse und das hohe Leistungsspektrum des Arbeitskreises auch einer breiteren Fachöffentlichkeit zu präsentieren, hat das Gremium in den Jahren 2019 und 2020 auch einen jeweils hoch frequentierten Vortragsblock „Digitalisierung“ auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum gestaltet und flankierende Fachartikel publiziert.

Online vorgestellt – Wie sonst?

Aufgrund dieser aktiven Präsenz in der Fachöffentlichkeit wäre daher davon auszugehen, dass die Tätigkeiten und Aufgaben des Arbeitskreises weiten Fachkreisen hinlänglich bekannt sind. Umso überraschender war daher eines der Ergebnisse des im Oktober 2020 vom rbv für seine Mitglieder durchgeführten rbv­Workshops zum Thema Digitalisierung. Demnach können Aktivitäten, Aufgabenstellungen und Ziele der technischen Gremien des Verbandes nicht flächendeckend als bekannt vorausgesetzt werden. Als ein Anliegen der Umfrage wurde von den Teilnehmern des Workshops der Wunsch geäußert, Möglichkeiten des Dialogs und des Erfahrungsaustauschs mit den Vertretern des AK BIM zu schaffen. Diesem verständlichen Wunsch nach Informationstransfer ist man nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des starken Schubs digitaler Konferenzen und Webinare im Jahr 2020 im Rahmen eines – kaum ein Format könnte passender sein – Online­ Meetings nachgekommen. Sowohl der Obmann des gemeinsamen GSTT/rbv­AK BIM, Dr. Frank Krögel, als auch sein Stellvertreter, Dipl.­ Ing. Mike Böge, zeigten sich von der Idee begeis­ tert, erstmals in einem digitalen Format mit interessierten Mitgliedern der beiden Verbände über die Arbeit des AK BIM in Dialog zu treten.

Schnell in die Tat umgesetzt

Mit vergleichsweise geringem Zeit­ und Organisationsaufwand wurde für die 30 interessierten Teilnehmer am 30. November 2020 ab 16 Uhr ein informatives Webmeeting durchgeführt. Nachdem Dipl.­Ing. Andreas Hüttemann, betreuender rbv­Referent des Arbeitskreises, diesen ausführlich vorgestellt hatte, berichteten Dr. Krögel und Böge über die Schwerpunkte der Aufgabenstellungen und die Umsetzungsmöglichkeiten von BIM. Dabei standen neben grundsätzlichen Fragen vor allem die Themen „Software“, „Schnittstellen“ und „Auftraggeberanforderungen“ im Vordergrund. Abgerundet wurde das Webmeeting durch ein weiteres digitales Hilfsmittel: Eine Online­Fragerunde, die darauf abzielte, in Erfahrung zu bringen, welche Anwendungsfälle den größten Mehrwert bringen und welche Anregungen die Teilnehmer für den AK BIM hätten, führte bei reger Beteiligung zu Ergebnissen, die das Gremium bei seiner nächsten Sitzung vorstellen und behandeln wird.

Intensiver Gedankenaustausch

Sowohl über die Chat­Funktion als auch in der anschließenden lebhaften Diskussion wurde mit den Obleuten über damit verbundene Fragestellungen diskutiert. Und so war es nicht verwunderlich, dass die ursprünglich bis 17 Uhr terminierte Online­Veranstaltung erst kurz nach 17.30 Uhr beendet wurde. Rückblickend ist hier klar festzuhalten, dass ohne die Nutzung digitaler Methoden eine relativ schnell durchzuführende Vorstellung des Arbeitskreises nicht statt­ gefunden hätte. Da der Aufwand für eine Präsenzveranstaltung voraussichtlich vergleichsweise hoch gewesen wäre, wäre es dem AK BIM nicht möglich gewesen, so schnell, umfassend und interaktiv Einblicke in seine Tätigkeiten zu gewähren. Womit einmal mehr bewiesen wer­ den konnte, dass die Digitalisierung Vorteile bietet, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Und genau dafür setzt sich der AK BIM ein. Zum Nutzen der Mitgliedsunternehmen von GSTT und rbv. (rbv / GSTT)


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