Meine sehr geehrten Damen und Herren,
verehrte Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gäste des Rohrleitungsbauverbandes, zur Mitgliederversammlung 2018 nochmals ein herzliches Willkommen.

Präsidium, Hauptgeschäftsführung und die Mitarbeiter des rbv begrüßen Sie in der Finanzmetropole Frankfurt am Main zu unserer Jahrestagung 2018.

Eine Sache gleich vorweg: heute ist der Tag um eine Zwischenbilanz für dieses Präsidium (Burger, Vogelbacher, Lang) und den Vorstand zu ziehen, ein Tag, an dem wir uns mit den Ergebnissen aus 2 Jahren Präsidiumsarbeit befassen wollen. Eine Schlussbilanz wollen wir Ihnen jedoch nicht abliefern, denn wir sind erst ein Stück unseres Weges gegangen, und es liegen noch viele Aufgaben vor uns. Wir haben noch einige Ziele, Pläne und Visionen, mit denen wir den rbv weiterentwickeln wollen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
als aufmerksamer und interessierter Leser unserer rbv-Nachrichten und auch, wenn Sie unsere Frühjahrs- und Herbstsitzungen der rbv-Landesgruppen besuchen, sind Sie über unsere Aktivitäten im Verband gut informiert und auf dem aktuellsten Stand. Auf ein paar Punkte möchte ich an dieser Stelle aber besonders eingehen:

Zu den „Meilensteinen“ der vergangenen 2 Jahre unserer Präsidentschaft zählt sicherlich die 2017 in Leipzig mit deutlicher Mehrheit beschlossene Satzungsänderung. Mit diesem mutigen Schritt haben wir die Voraussetzungen geschaffen, durchsetzungsstarke Allianzen zu schmieden, um auch in Zukunft national und letztendlich hoffentlich auch international unsere unternehmerischen Interessen und unsere technischen Standards erfolgreich vertreten zu können.

Mit dem jetzt zur Verfügung stehenden Zuwachs an Know-how verbreitern wir unsere personelle Basis in der Gremien- und Facharbeit. Wir vernetzen uns in Bereiche, die uns bislang verschlossen geblieben sind. Dafür sind wir alle im rbv-Vorstand der GSTT als unserem neuen Begleiter sehr dankbar. Die GSTT hat einen Kooperations- und Geschäftsbesorgungsvertrag mit uns geschlossen und einen mutigen Schritt gewagt, der in der Leitungsbaubranche bislang seinesgleichen sucht. „Herr Prof. Dr. Körkemeyer, unsere Verbände wagen gemeinsam und eng verbunden den Weg in die Zukunft. Darüber freuen wir uns sehr.“

Meine Damen und Herren,
mit der Satzungsänderung 2017 haben wir an die Weichenstellung der Präsidentschaft Klaus Küsel angeknüpft. Jetzt sind wir dabei, die Strukturen von GSTT und rbv zu straffen. Die kleinteilige Verbändelandschaft des deutschen Leitungsbaus bestehend aus vielen einzelnen, von engagierten Mitgliedern getragenen Fachverbänden sollte ihren Fokus weg von Partikularinteressen, hin zu den großen verbandsübergreifenden Herausforderungen in Deutschland und Europa richten: Wir, der rbv, bieten Personal und Strukturen dafür an. Wir wollen gemeinsam unsere deckungsgleichen Interessen bündeln. Wir brauchen alle eine gemeinsame starke Stimme. Unser Netzwerk zu den wichtigsten Akteuren in diesem Geschäft bieten wir unseren Partnern an und der rbv braucht auch das Netzwerk seiner Partner. Wir reichen ihnen die Hand für eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Niemand soll seine Identität aufgeben, nur zusammen, mit all unseren Besonderheiten, sind wir eine starke Interessenvertretung des Leitungsbaus! Nur so wird es uns gelingen politische und öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung unserer Arbeit, unserer Leistungen und unseres Engagements zu erreichen. Daran arbeiten wir tatkräftig weiter.

So gibt es auch mit dem Rohrleitungssanierungsverband RSV seit Januar 2018 ein Memorandum of Understanding, welches wir noch in diesem Jahr mit einem konkreten Kooperationsvertrag krönen wollen. Mit dem Vorsitzenden des RSV, Herrn Haacker, und seinem Vorstand verbinden uns gemeinsame Interessen im technischen Lobbying und bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen zum Erhalt der Infrastruktur. „Herr Haacker – lassen Sie uns das jetzt anpacken!“

Wir als rbv haben das erklärte Ziel, mit allen marktbeteiligten Verbänden und Interessen­gruppen unsere Kräfte zu bündeln, damit wir „die Leitungsbauer aus Leidenschaft“ auch in Zukunft durch Qualität und Expertise unseren Platz im deutschen und europäischen Markt sichern können. Wir sind schon jetzt der Ansprechpartner von BDEW und AGFW, wir leisten Lobbyarbeit in engster Abstimmung mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der BFA Leitungsbau. Und es bestehen ein intensiver, regelmäßiger Austausch und eine vertrauensvolle Kooperation mit dem DVGW.

Aber auch politische Entscheidungsträger und Medien finden den rbv: Man fragt uns und unsere Fachleute nach unserer Einschätzung zur Versorgungssicherheit, zum Zustand der unterirdischen Infrastruktur, zur Nachwuchssicherung, den Auswirkungen des Facharbeitermangels und zum Investitionsverhalten der Netzbetreiber! Hohe Kompetenz besitzen wir beim Thema „Personalentwicklung“, da sind wir ganz vorne dabei!

Und auch beim Thema Breitbandausbau ist die Expertise des rbv gefragt: Erst vor wenigen Tagen verbreitete die Deutsche Presse Agentur (dpa) ein Interview mit dem rbv-Vizepräsi­denten Andreas Burger und das t-online Portal gab mir die Möglichkeit, aus der Sicht unseres Verbandes zu wichtigen Themen Stellung zu beziehen. In beiden Interviews ging es um Fragen zu den von der Regierungskoalition festgesetzten Zielen der Machbarkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung. Wir haben uns eindeutig positioniert und kein Blatt vor den Mund genommen. Sie sehen, man nimmt uns deutlich wahr!

Bei einem Thema und einer dauerhaften Baustelle kann der rbv und da will auch ich nicht nachlassen: Wir werden nicht müde, den Schutz unserer gemeinsamen technischen Grundlage - der Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 - anzumahnen.

Ich komme zum Schluss und es wird Zeit, dass wir, das noch amtierende Präsidium Burger-Vogelbacher-Lang, uns bei allen ehrenamtlich engagierten Personen in unseren Gremien und Arbeitskreisen sowie bei allen hauptamtlichen rbv- und brbv-Mitarbeitern für die rückhalt­lose Unterstützung und das sehr professionelle Engagement in den vergangenen beiden Jahren bedanken. „Herzlichen Dank dafür!“

Ihnen, meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Mitglieder, danken wir für das uns 2016 geschenkte Vertrauen!

Frankfurt am Main, 20.April 2018


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F +49 221 376 68-60
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