Wasser-Impuls gestartet - Die Versorgung mit erstklassigem Trinkwasser wird in Deutschland als Selbstverständlichkeit wahrgenommen.

Kaum öffentlich thematisiert werden deshalb die Auswirkungen des Klimawandels, der intensiven Agrarwirtschaft oder des demografischen Wandels auf die Versorgung mit dem Lebensmittel Nr. 1. Dürre, steigende Arzneimitteleinträge, Nitratverschmutzung und eine zunehmende Spreizung der Wasserbedarfe stellen die rund 6.000 Wasserversorger in Deutschland jedoch vor enorme Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund gilt es einschlägige Rahmenbedingungen nachhaltig zu optimieren und den hohen Wert der Trinkwasserversorgung in der öffentlichen Wahrnehmung zu steigern.

„Um die Wasserversorgung auch zukunftsfest auszurichten, müssen politische Entscheidungsträger, Verbraucher und andere Wirtschaftsakteure künftig stärker an einem Strang ziehen“, forderte der DVGW­ Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke zum Auftakt des Wasser­Impulses am 7. Mai in Berlin. Auf der breit angelegten Dialogveranstaltung erörterten Experten aus Bundestag, Ministerien, Verwaltung, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Institutionen, wie der Wert der Trinkwasserversorgung in der öffentlichen Wahrnehmung gesteigert und die rechtlichen sowie ordnungspolitischen Rahmenbedin-
gungen dieser elementaren Daseinsvorsorge verbessert werden können.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, MdB, appellierte in seiner Keynote: „Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage. Wir müssen dieses unentbehrliche Gut jetzt wirksam schützen, sonst werden die Weichen in Zukunft falsch gestellt.“

Schutz der Gewässer im Fokus

Wasserrechtliche Dauerbrenner, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht, sind zum einen das Düngerecht. Zum anderen müssen im Wasserhaushaltsgesetz die vorrangigen Nutzungsansprüche der Wasserversorgung wieder aufgenommen werden. Denn Wasserversorger sind auch angesichts der sich häufenden Extremwetterereignisse darauf angewiesen, Wasservorkommen flexibel zu nutzen. Ist das nicht der Fall, können verstärkt Verunreinigungen auftreten, die einen erhöhten Aufbereitungsaufwand bedeuten. Dies gilt auch für menschengemachte Schadstoffeinträge, die beispielsweise mit dem erhöhten Medikamentengebrauch einer alternden Bevölkerung oder dem Konsum neuartiger Lifestyle­ und Kosmetikprodukte einhergehen.

In den kommenden Monaten wird der DVGW in Expertenforen den offenen Dialog fortsetzen und dabei die Sichtweise verschiedener Akteure, zum Beispiel aus der Agrarwirtschaft, Pharmabranche oder IT­Sicherheit, mit einbeziehen. Ziel ist es, wirksame Maßnahmen zu entwickeln, die der Trinkwasserversorgung eine langfristige Sicherheit und Perspektive verschaffen.

Informationen zum Wasser­ Impuls finden Sie hier online


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