Gemeinsam mit Projektpartnern will der AGFW die Anforderungen, technischen Möglichkeiten und Funktionen einer Fernwärme-App bestimmen. Diese soll die Qualitätsüberwachung und Qualitätssicherung für Versorger, Netzbetreiber und Bauausführende erleichtern und die Akteure miteinander vernetzen.
AGFW-Projektleiter Tillmann Deselaers prüft mit den Projektpartnern, inwiefern eine spätere App fachliche Fragen mithilfe integrierter Regelwerke beantworten kann. „Damit setzt die ,QSmartApp‘ auch einen wichtigen Impuls im Kontext der Wärmewende. Der Ausbau der Netze und Anschlüsse wird durch die digitalen Hilfsmittel erleichtert, indem qualifizierte Fachkräfte schneller und besser arbeiten können, bei einer gleichbleibend hohen Qualität“, sagt Dr. Heiko Huther, Geschäftsführer der AGFW-Projekt GmbH.
Bisher verläuft die Kommunikation auf Baustellen zwischen Auftraggebern, ausführenden Unternehmen und Genehmigungsbehörden oft fragmentiert. Die geplante App setzt hier an und soll durch digitale Checklisten, Fotodokumentation, KI-gestützte Auswertung und Schnittstellen zu bestehenden EDV-Systemen die Effizienz und Transparenz erhöhen. Im Bereich der Digitalisierung von Bauprozessen existieren bereits Baustellen-Apps.
Diese richten sich jedoch überwiegend an den Hochbau und berücksichtigen die spezifischen Anforderungen des Fernwärmeleitungsbaus und des AGFW-Regelwerks nicht. Hier setzt die QSmartApp an. Ein konzeptioneller Vorentwurf der App sowie die Ableitung eines Entwicklungsplans für ein Folgeprojekt sollen später bei der Umsetzung helfen. Der AGFW kooperiert hierzu mit der Phase8Consult GmbH, die den Anstoß zum Projekt gegeben hat, sowie mit der smartdings GmbH.
Langfristig wollen die Projektpartner die Servicepotenziale digitaler, KI-basierter Tools im Fernwärmeleitungsbau erweitern und so die Versorgungssicherheit und Effizienz steigern. Das App-Projekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Foto: freepik








