Tarifpartner erklären Zustimmung - Löhne und Gehälter steigen in zwei Schritten - Tarifrente Bau wird bundesweit eingeführt 

Die Arbeitgeberverbände, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentral­verband des Deutschen Baugewerbes sowie die IG BAU bestätigten am 5. Mai 2014 mit breiter Mehrheit die Annahme des Tarifvorschlags für die rund 760.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe.

„Die langen Tarifverhandlungen über vier Verhandlungsrunden von Anfang März bis Anfang Mai 2014 haben sich gelohnt“, dies erklärte Dipl.­oec.­troph. Andreas Schmieg, Vizepräsident Sozialpolitik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Verhandlungsführer der Arbeitgeber in Berlin.

Laut Tarifvertrag steigen bei einer Laufzeit von 24 Monaten Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im Tarifgebiet West ab dem 1. Juni2014 um 3,1 % und ab dem 1. Juni 2015 nochmals um 2,6 %. Im Tarifgebiet Ost sind es jeweils 0,7 % mehr. Darüber hinaus erfolgt zu Beginn des kommenden Jahres eine Erhöhung des Kilometergeldes für die tat­sächlich gefahrenen Kilometer auf 20 Cent. „Nachdem in der Tarifrunde 2013 lediglich ein 13­monatiger Entgeltabschluss erzielt werden konnte, bietet der Tarifvorschlag mit seiner 24­monatigen Laufzeit den Unternehmen der Bauwirtschaft wichtige Planungssicherheit“, so Schmieg. Dies gelte auch für die Bau-­Mindestlöhne, die bereits in der Tarifrunde 2013 bis Ende 2017 vereinbart worden seien.

Weiterer zentraler Bestandteil des Tarifvertrags ist die bundesweite Einführung einer Tarifrente Bau. Die bisher ausschließlich von den Arbeitgebern finanzierte und nur im Westgebiet geltende Zusatzrente für Arbeiter und Angestellte wird ab Januar 2016 auf ein kapitalgedecktes System umgestellt und im Tarifgebiet Ost eingeführt. Der dann für die Ost­-Arbeitgeber fällige Beitrag in Höhe von 0,6 % der Lohnsumme wird schrittweise an den Beitrag im Tarifgebiet West angepasst. Gleichzeitig werden auch die Arbeitnehmer an der Finanzierung dieses Renten-bausteines beteiligt. Sie müssen befristet für die Jahre 2016 und 2017 20 % (5 %) von ihrem zusätzlichen Urlaubsgeld in das neue System einbringen.

Besonders hervorzuheben sei außerdem eine Komponente der Fachkräfte-sicherung und Nachwuchsbindung. Für jeden Auszubildenden werden ab 2016 monatlich 20 Euro zusätzlich zu der Ausbildungsvergütung für die neue Tarifrente Bau bei der Sozialkasse des Baugewerbes (SOKA­BAU) angelegt. Dadurch könnten Auszubildende bereits mit einem ansehnlichen Renten-baustein, der sich durch den Zinseszinseffekt vieler Jahrzehnte sehr positiv auf die spätere tarifliche Rente auswirken werde, in den Bauberuf starten, fügte Schmieg hinzu. (HDB)


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