Europäische Fördergelder beschleunigen den Bau eines integrierten, offenen und diskriminierungsfreien zugänglichen Wasserstoffnetzes.

Die Europäische Kommission hat das dritte Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) namens "Hy2Infra" genehmigt, das darauf abzielt, die Wasserstoffinfrastruktur in Europa zu fördern.

IPCEI HesselmannDieses Vorhaben, von sieben Mitgliedstaaten – darunter Deutschland – vorbereitet, wird mit bis zu 6,9 Mrd. EUR an öffentlichen Mitteln finanziert, um private Investitionen von etwa 5,4 Mrd. EUR zu mobilisieren. Das IPCEI Hy2Infra wird die Wasserstoff-Wertschöpfungskette umfassend abdecken, von Großelektrolyseuren bis zu Wasserstoffspeicheranlagen. Die Förderung zielt darauf ab, erneuerbaren Wasserstoff zu erzeugen, die Abhängigkeit von Erdgas zu verringern und die Ziele des europäischen Grünen Deals und des REPowerEU-Plans zu unterstützen.

„Das IPCEI Hy2Infra-Projekt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die europäische Wasserstoffinfrastruktur. Da länderübergreifende Projekte immer mit einem hohen Risiko behaftet sind, begrüßen wir es sehr, dass die Europäische Kommission hier einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag leistet. Das schafft für die Auftraggeber eine Planungssicherheit für den Bau einer EU-weiten Wasserstoffinfrastruktur und ist ein starkes Signal für den Leitungsbau“, so rbv-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Ing. Dieter Hesselmann.

Dabei umfasst die Förderung bauliche Maßnahmen wie:

  • Installation von Großelektrolyseuren mit einer Kapazität von 3,2 GW zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff
  • Errichtung neuer und umgenutzter Fern- und Verteilerleitungen für Wasserstoff mit einer Länge von etwa 2.700 km
  • Entwicklung großer Wasserstoffspeicheranlagen mit einer Kapazität von mindestens 370 GWh
  • Bau von Umschlagterminals und der damit verbundenen Hafeninfrastruktur für flüssige organische Wasserstoffträger („LOHC“: liquid organic hydrogen carriers) für den Umschlag von 6.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr

Mehrere Vorhaben sollen in naher Zukunft durchgeführt werden, sodass voraussichtlich in den Jahren 2026 bis 2028 einige Großelektrolyseure und in den Jahren 2027 bis 2029 Fernleitungen in Betrieb genommen werden können. Das gesamte Projekt soll 2029 abgeschlossen sein.

Das Vorhaben wird durch eine intensive Zusammenarbeit von 32 Unternehmen, darunter KMU, in verschiedenen europäischen Clustern umgesetzt. Die Kommission betont, dass die gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen während des Projekts geteilt werden, um positive Spillover-Effekte in ganz Europa zu erzielen. Die Entscheidung trägt zur Entwicklung einer innovativen und nachhaltigen europäischen Wasserstoffindustrie bei, im Einklang mit den EU-weiten Bemühungen, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.


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