Leitungsbau

Qualifizierte Baufirmen im Leitungsbau – Fachkunde, Ausstattung, Leistungsfähigkeit
Bei Erd- und Straßenbauarbeiten zu Leitungsverle-gungen handelt es sich um komplexe, anspruchsvolle Baumaßnahmen, zu deren Abwicklung es den Einsatz qualifizierter Baufirmen mit gut ausgebildetem Personal, einer entsprechenden Ausstattung und der erforderlichen Leistungsfähigkeit bedarf. Zur Steigerung der Qualität im Leitungstiefbau und als Auswahlhilfe für Versorgungsunternehmen wurde in einem spartenübergreifenden Pro-jektkreis ein neues Regelwerk mit Mindestanforderungen an Bauunter-nehmen im Leitungstiefbau erarbeitet.
Autoren: Dipl.-Ing. Matthias Heuser (Gasversorgung Westerwald GmbH), Dipl.-Ing. Achim Wagner (Technisches Anlagenmanagement Strom/Gas der EnBW Regional AG Mitglied DVGW-PK „Mitbenutzen von Verkehrswegen“ u. FNN-Expertennetzwerk Leitungstiefbau)



Großbohrtechnik im Stadtbereich für erdverlegte Hochspannungskabelverbindung in Plauen
Der Energieversorger MITNETZ Strom benötigte eine Hochspannungs-verbindung für zwei Umspannwerke zur Erhöhung der Versorgungs-sicherheit in der Stadt Plauen. Im Verlauf der Planungsphase und bei Identifizierung einer möglichen Trasse fiel schließlich die Entscheidung, die Trasse als Erdkabel auf direktem Weg zwischen den beiden Umspann-werken zu realisieren. Zur Hälfte ließ sich die Erdkabelalternative mittels Horizontalbohrungen auch im Bereich des Stadtzentrums ausführen.
Autoren: Henry Stuke, Hans Oltmanns (beide Beermann Bohrtechnik GmbH), Tim Krätzer, Wolfgang Rink (beide SAG GmbH)

Voraussetzungen und Ablauf einer Linerstatik, Teil 2
In Teil 1 des Beitrags (bbr 10/2013) wurden Besonderheiten beim Stand-sicherheitsnachweis, die Unterscheidung der Altrohrzustände, die Imper-fektionen (Mindestwerte, Auswertung von Messungen), die Werkstoffkenn-werte und die Einwirkungen auf Liner behandelt. Diese Fortsetzung enthält die Themen Berechnungsablauf mit Beispiel für Altrohrzustand II und III, einen Ausblick auf die Vorschrift DWA-A 143-2 (zurzeit Gelbdruck) und eine Zusammenfassung.
Autor: Prof. Dr.-Ing. Bernhard Falter (Fachhochschule Münster)

Ermüdungsverhalten von Heizelementstumpfschweißverbindungen am Beispiel von Kunststoffrohren
Durch ein Forschungsprojekt konnten Aufschlüsse über den Zusammenhang zwischen statischen und zyklischen Belastungen von Heizelementstumpf-schweißverbindungen und dem daraus resultierenden Festigkeitsverhalten ermittelt werden. Im Rahmen dieses Projektes wurden geschweißte Kunststoffrohre bezüglich ihres Ermüdungsverhaltens untersucht. Hierzu wurden die erreichten Kurzzeiteigenschaften der Schweißnaht und der Grundmaterialien den Ergebnissen von zyklischen Belastungsversuchen gegenübergestellt.
Autoren: Dr. Benjamin Baudrit, Dipl.-Ing. Frank Dorbath, Dr.-Ing. Kurt Engelsing, Dr.-Ing. Peter Heidemeyer, Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian (alle Kunststoff-Forschung und -Entwicklung SKZ - KFE gGmbH)

Wirtschaftlichkeit eines außergewöhnlichen Nahwärmenetzes mit Kanalwärmenutzung
Seit 2010 bezieht die Siedlung „Seelberg-Wohnen“ in Stuttgart/Bad Cannstadt Wärme aus Abwasser. Kanalwärme ist Abwärme. Diese mit Priorität zu nutzen, scheint plausibel, denn sie ist wie Solar- und Erdwärme ohnehin vorhanden, muss nicht erzeugt, sondern nur nutzbar gemacht werden. Entscheidend für die bestmögliche Wärmeversorgung ist die Auswahl der Systemkomponenten. Die Heiztechnik im vorgestellten Projekt führt zu ca. 50 % Einsparung bei Primärenergie bzw. CO2-Emissionen.
Autor: Dipl.-Ing. Klaus W. König (Sachverständigen- und Fachpressebüro)

Geothermie

Errichtung eines Erdwärmesondenfeldes – Untersuchungen und Bauablauf
Im Frühjahr 2012 wurde der Startschuss für die Errichtung eines modernen Servicecenters der Fa. Thomann im oberfränkischen Treppendorf gegeben. Die Planungen setzten dabei auch bei der Kühlung und Heizung des mehrstöckigen Gebäudes mit einer Gesamtnutzfläche von 5.400 m² auf modernste Technik. Innerhalb einer Rekordzeit von knapp sechs Monaten wurde neben dem zeitgleich gebauten Servicecenter ein Erdwärmesonden-feld, bestehend aus 38 Doppel-U-Sonden bis 100 m Tiefe, wasserrechtlich genehmigt und errichtet. 
Autoren: Dipl.-Geol. Andreas Gartiser, Dipl.-Geol. Susan Meister (beide Gartiser, Germann & Piewak Ingenieurbüro für Geotechnik), Alexander Schell (Musikhaus Thomann e.K.)

Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasserqualität: Zentrale Dosierung von Silikaten und Silikat-Phosphat-Mischungen
Trinkwasser soll natürlich, frisch, klar und schmackhaft sein. Daher wird es im Wasserwerk nach europäischen Standards aufbereitet und in guter Qualität abgegeben. Mitunter kommt es jedoch auf dem Transportweg vom Wasserwerk zum Verbraucher zu Qualitätsstörungen, die sich in einer Trübung und Verfärbung des Trinkwassers zeigen. Eine effektive, preiswerte und schnell wirkende Maßnahme, um den Qualitätsstandard des Trink-wassers zu sichern, ist die zentrale Dosierung von geeigneten Inhibitoren zum Trinkwasser.
Autor: Peter Schmidt (AQUAKORIN Wasser-Technologie) 


Suchen Sie nach Firma, Stichwort, Stadt oder Zertifizierung – oder wählen Sie ein Bundesland.
Alle Mitglieder alphabetisch auflisten.

Kontakt

Rohrleitungsbauverband e. V.
Marienburger Straße 15
50968 Köln

T +49 221 376 68-20 
F +49 221 376 68-60
E-Mail: info@rohrleitungsbauverband.de

Aktuelles

DWA Kanal- und Tiefbautage in Wuppertal - Das richtige Image schaffen

Die diesjährigen Kanal­ und Tiefbautage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) fanden am 15. und 16. Mai in Wuppertal statt. Während am ersten Veranstaltungstag aktuelle technische Themen des Kanalbaus im Vordergrund des Tagungsgeschehens standen, legten am Folgetag Vertreter der unterschiedlichen Berufsbilder die von ihnen zukünftig erwarteten Herausforderungen im Kanal­ und Tiefbau dar.

Weiterlesen ...

Kommt die Stechuhr für alle Arbeitnehmer?

Urteil des EuGH zur Arbeitszeiterfassung - Arbeitgeber in der EU müssen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zukünftig eine systematische Arbeitszeiterfassung für ihre Arbeitnehmer einrichten.

Weiterlesen ...

Ausbildungszahlen im Baugewerbe steigen

„Ein Einstieg in der Bauwirtschaft ist ein Erfolgsversprechen. Die Ausbildungsstatistik zeigt, dass der Bau weiterhin als attraktive Berufsoption wahrgenommen wird und sich junge Menschen verstärkt dazu entscheiden, einen Bauberuf zu erlernen.

Weiterlesen ...