Die gemeinsamen Aufbaulehrgänge vom rbv und den DVGW-Landesgruppen bieten einen kompakten Überblick über Regelwerke, Bauverfahren und Neuerungen aus der Praxis. Neues zum „Zukunftsprogramm Wasser“ und „Aktuelles zum Wasserstoff“ waren wichtige Schwerpunkte der Veranstaltungsreihe.
Seit einigen Jahren führen der rbv und die DVGW-Landesgruppen die Aufbaulehrgänge Leitungsbau als starkes Zeichen des gemeinsamen Auftretens der Branche wieder gemeinschaftlich durch. Die deutschlandweit abgehaltenen Lehrgänge richten sich vor allem an die in Rohrleitungsbauunternehmen tätigen Fachkräfte, werden aber auch von Mitarbeitern aus Versorgungsunternehmen gerne besucht. Bei dem eintägigen Format erhalten alle Teilnehmer einen kompakten Überblick über neue Regelwerke oder Bauverfahren, die von Experten oder Sachverständigen aus dem Fach präsentiert werden. Den Regelwerkspart übernehmen üblicherweise die Referenten des rbv gemeinsam mit den Kollegen aus den regionalen DVGW-Landesgruppen.
Der Blick in die ZukunftEin gut besuchter rbv-Aufbaulehrgang im Januar 2022 in Bad Zwischenahn mit knapp 50 Teilnehmern - aber mit Abstand und mit Maske.
Foto: DVGW
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation war noch lange unklar, in welchem Format die Aufbaulehrgänge in diesem Jahr durchgeführt werden sollen. Nach reiflicher Überlegung hat sich der rbv zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen unter Vorgabe eines strikten Hygienekonzepts entschieden. Somit fanden die Termine unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen statt. Der guten Kooperationstradition dieses Veranstaltungsformats folgend, hat der DVGW die rbv-Aufbaulehrgänge inhaltlich begleitet. Hier bildeten Ausführungen zum „Zukunftsprogramm Wasser“ und „Aktuelles zu Gas und Wasserstoff“ inhaltliche Schwerpunkte der Vorträge. Hinzu kam ein Beitrag über den Schutz von Versorgungsleitungen und vollen Leitungstrassen, der vor allem im Hinblick auf den weiter fortschreitenden Breitbandausbau ebenso aktuell ist wie in Bezug auf kommende Maßnahmen im Leitungsbau.
„Mit der Atemschutzmaske im Gesicht und großem Abstand zwischen den Teilnehmern war es nicht so „wie immer“, aber wir sind froh, dass die Veranstaltung in Präsenz stattfinden konnte und die Teilnehmer die Zeit zum persönlichen Austausch in den Pausen nutzen konnten“, so Dagny Ullmann und Björn Nolte, DVGW-Landesgruppe Nord. (DVGW/rbv)