Der Verband Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft will die Produktion von Biomethan in Deutschland in zukunftsfähigem Maßstab stärken. Die Taskforce soll Fachkompetenzen aus der Gaswirtschaft entlang der gesamten Biomethan-Wertschöpfungskette bündeln, um Sichtbarkeit und Marktentwicklung des erneuerbaren Energieträgers voranzubringen.

Fermenter auf Biogas-Anlage. Foto: Jost Listemann/Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft
Die aktuellen Eckpunkte der Bundesregierung zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz unterstreichen nach Ansicht des Verbandes Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft die politische Bedeutung klimaneutraler Brennstoffe für die zukünftige Wärmeversorgung. Die Biomethan Taskforce versteht sich daher auch als industriepolitischer Impuls, um Angebot und Nachfrage synchron zu entwickeln.
„Biomethan kann zu einem tragenden Pfeiler klimaneutraler Gasversorgung werden“
Die Initiative soll den breiten Hochlauf von Biomethan beschleunigen und sich für politische Rahmenbedingungen einsetzen, damit Investitionen in Produktion, Infrastruktur und Nutzung wieder planbar werden. Timm Kehler, Vorstand Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft: „Biomethan kann zu einem tragenden Pfeiler klimaneutraler Gasversorgungwerden. Doch derzeit fehlen die nötigen Leitplanken. Mit dem Auslaufen der Gasnetzzugangsverordnung und der EEG-Förderung sowie der unklaren Umsetzung des EU-Gasbinnenmarktpakets entstehen Unsicherheit bei den Verbrauchern und gebremste Investitionen in neue Produktionskapazitäten.“
Die Biomethan Taskforce wird von bestehenden Mitgliedern des Verbandes und führenden Unternehmen der Branche getragen. Unterstützt wird die Initiative vom Projekt Transformationspfad Neue Gase der Branchenverbände BDEW, DVGW und Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft.








