Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat ein Positionspapier zum Wasserstoffhochlauf in Deutschland vorgelegt. Unter dem Titel „Einführung eines Wasserstoffgesetzes ‚H2G‘ – Impuls für den konzertierten Markthochlauf“ schlägt der Verband ein eigenes Wasserstoffgesetz vor, das Maßnahmen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bündeln und mehr Planungssicherheit schaffen soll.

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Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland verläuft stockend. Die Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung von 2020 hat bisher nicht die erhoffte Wirkung gezeigt, die darin skizzierten Maßnahmen wurden nur zum Teil und zu zögerlich umgesetzt. Damit der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gelingen kann, braucht es jetzt mehr Verbindlichkeit in Form eines Gesetzes, das alle Maßnahmen an einer Stelle bündelt und Planungssicherheit entlang aller Wertschöpfungsstufen herstellt.“
Anders als in etablierten Märkten fehlen aus Sicht des BDEW im Bereich Wasserstoff derzeit belastbare Strukturen, standardisierte Produkte und ausreichend zahlungsbereite Nachfrage. Andreae: „Die notwendige Infrastruktur ist noch im Aufbau. Projektrisiken werden oft gleichzeitig von mehreren Kostentreibern beeinflusst. Im Ergebnis sind zahlreiche Projekte mit großen Unsicherheiten konfrontiert, Risikoaufschläge steigen und die Bankability sinkt. Das ist auch der Grund, warum Investitionen selbst dann nicht erfolgen, wenn einzelne Rahmenbedingungen punktuell verbessert werden."Zum Positionspapier des BDEW








