Rohrleitungsbauverband

Hinweise und Ordnungsmittel für die Ausbildung zum Rohrleitungsbauer

Herausgeber: Rohrleitungsbauverband e.V.
Schriftleitung: Dipl.-Ing. Ulrich Goos, Ausbildungszentrum der Bauindustrie, Kerpen
2. Auflage 3/2009, 78 Seiten, DIN A4, farbig

Der Rohrleitungsbauer ist mit Wirkung vom 1. Juli 1974 als industrieller Ausbildungsberuf im Berufsfeld Bautechnik anerkannt (Firmen, die dem Handwerk zugeordnet sind, reichen die Ausbildungsverträge bei ihrer HWK ein). Die Ausbildung gliedert sich in zwei Stufen und dauert insgesamt 36 Monate: Man kann zuerst einen 2-jährigen Vertrag zum Tiefbaufacharbeiter und später (z. B. nach Bestehen der Tiefbaufacharbeiterprüfung) einen Anschlussvertrag zum Rohrleitungs-bauer abschließen oder sofort einen 3-jährigen Vertrag zum Rohrleitungsbauer.

Um den Betrieben, die ausbilden bzw. in die Ausbildung einsteigen möchten, bei Ihrer umfangreichen Ausbildungsarbeit behilflich zu sein, hat der Rohrleitungsbauverband in dieser Broschüre die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Auch in ihrer Firma ist Ausbildung Zukunftssicherung! Prüfen Sie Ihren Nachwuchsbedarf aufgrund der Altersstruktur Ihrer Mitarbeiter. Ausbildung eröffnet die Entwicklung mittleren Führungspersonals, sichert die Arbeitsqualität und verschafft Ihnen Wettbewerbsvorteile. In keinem anderen Bereich ist die Ausbildung so kostensgünstig wie am Bau! Die Ausbildungskosten für alle in Ihrem Baubetrieb beschäftigen Auszu-bildenden werden in erheblichem Umfang von der Bauwirtschaftlichen Sozialkasse (SOKA) aufgrund der tarifvertraglichen Solidarumlage zurückerstattet. Zur Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen stellt die NRW Bank zinsgünstige und langfristige Darlehen zur Verfügung.

Ihr Arbeitsamt ist Ihnen jederzeit dabei behilflich, offene Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. In den Berufsinformationszentren (BIZ) der Arbeitsämter können sich Schulabgänger mittels Film- und Diaschau über den Beruf des Rohrleitungsbauers informieren. Die Berufsberater, die auch Schulen betreuen, sind dankbar über persönliche Kontakte und Informationen über Ihre Firma und legen Präsentations-mappen mit Firmeninformationen aus.

Informationsveranstaltungen in Ihrem Arbeitsamt erleichtern den direkten Kontakt zwischen Firma und Schulabgängern. Über Betriebsbe-sichtigungen und Betriebspraktika können Sie Kontakt zu Lehrern herstellen, die im Fach "Arbeitslehre" die Informationen über den Rohrleitungsbauer an die Schüler weitergeben (betriebliche oder verbandliche Infomappe für Lehrer mit Beschreibung des Berufes "Rohrleitungsbauer"). Melden Sie ihre Ausbildungsbereitschaft auch Ihren regionalen Verbänden, sowie den Ausbildungszentren in Ihrer Region. Desweiteren halten die Landesverbände der Bauindustrie im Rahmen ihrer verbandlichen Nachwuchswerbung weitere Werbemittel bereit, die Sie Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Aus dem Inhalt:

- Die neue Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft ab 1. August 1999, Änderungsverordnung vom 2. April 2004
- Strukturmerkmale der Bauberufe
- Die Rahmenbedingungen der Ausbildung
- Ausbildungsberater
- Berufsbild Rohrleitungsbauer
- Einstellung eines Auszubildenden
- Erstattung der Ausbildungskosten
- Berufsaubildungsvertrag
- Ausbildungsgang
- Kündigung
- Prüfungen
- Weiterbeschäftigung nach der Berufsbildung
- Verordnung über die Berufsbildung in der Bauwirtschaft
- Ausbildungsrahmenplan
- die neue Ausbilder-Eignungsverordnung (Stand 29.1.2009)
- Checkliste zur betrieblichen Berufsausbildung
- Musterantrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
- Muster einer Kostenrechnung für Auszubildende
- Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft - ULAK
- Ausbildungszentren der Bauindustrie mit Schwerpunkt Rohrleitungsbau

Preis: 21,00 €
Für Mitglieder: 16,00€
(Preis zzgl. MwSt und Versand)



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