Herausgeber: DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches
2/2003, 8 Seiten, DIN A6
Kräfte, die aus dem Innendruck einer Rohrleitung an Bögen, Abzweigen, Reduzierungen, Endverschlüssen und geschlossenen Absperrungen wirken, müssen sicher übertragen und auf den Boden abgeleitet werden. Dies muss schon in der Bauphase und während der Druckprüfung, ebenso wie später im Betrieb gewährleistet sein.
Neben der Möglichkeit, über Betonwiderlager (DVGW-Arbeitsblatt GW 310) diese Kräfte abzuleiten, bietet sich der Einbau von längskraftschlüssigen Muffenverbindungen an, um die auftretenden Längskräfte sicher zu übertragen.
Die Länge der längskraftschlüssig auszuführenden Rohrstrecken ist abhängig von:
- der Höhe des Systemprüfdruckes,
- dem Rohraußendurchmesser
- der Überdeckungshöhe
- dem Reibungsbeiwert (Rohr/ Boden)
- und dem Verdichtungsgrad des Bodens.
Aus diesem, für den Baustelleneinsatz geeigneten Heft, können die längskraftschlüssig auszuführenden Rohrstrecken für duktile Gussrohre bis DN 600 und Stahlsteckmuffenrohre bis DN 300 entnommen werden. Die Werte gelten für Rohrlängen bis 6 m und unter den folgenden Voraussetzungen:
- vollständige Verfüllung auf der gesamten Länge der Rohrleitung
- sorgfältige Verdichtung des Bodens in der Leitungszone
- Grundwasserstand ist unterhalb der Rohrleitung.
Die enthaltenen Tabellen berücksichtigen dabei die Prüfdrücke STP = 15 bar und STP =21 bar.
Preis: 4,90 €
Für Mitglieder: 3,90€
(Preis zzgl. MwSt und Versand)
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