18.11.2008 -
Leitungsbau
Erneuerung einer Zubringerleitung durch Rohreinzug DN 600 St in DN 800 St
Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des überörtlichen Verbundrohrnetzes hat die GELSENWASSER AG einen Generalausbauplan für Haupt- und Zubringerleitungen > DN 200 erarbeitet. Im Folgenden wird über den ersten Bauabschnitt einer insgesamt 3.300 Meter langen Leitung DN 800 St in Gelsenkirchen berichtet, in die eine Leitung DN 600 St nach dem GELSENWASSER-Verfahren eingezogen wurde.
Autoren: Bauass. Dipl.-Ing. Eva Lucia Kröger, Dipl.-Ing. Heiner Krietenbrink
Hochleistungsgewebe ins Altrohr: schnelle und dauerhafte Wiederherstellung der Betriebssicherheit
Das Berliner Trinkwasser wird über ein 7.900 Kilometer langes Rohrnetz verteilt und zu 262.000 Hausanschlüssen, 62.000 Hydranten und 90.000 Schiebern gepumpt. Doch auch bei konsequenter Wartung sind Rohrschäden nicht völlig zu verhindern. Aufgezeigt wird, dass die Berliner Wasserbetriebe zur Behebung der Rohrschäden individuell abgestimmte Lösungen umsetzen können – wie unlängst bei der schnellen und dauerhaften Wiederherstellung der Betriebssicherheit einer Trinkwasserleitung DN 500 GG mittels Gewebeschlauchrelining.
Autoren: Dipl.-Ing. Peter Sczepanski, Dipl.-Ing. Andreas Hüttemann
Anspruchsvolle HDD-Bohrung auf einer Länge von 1.645 Metern
Die meisten horizontal gesteuerten Bohrungen in den Niederlanden dienen dem Gas- und Wasserleitungsbau. Im Auftrag von Evides, einem Wasserversorgungsunternehmen, das in Rotterdam und dem Südwesten der Niederlande tätig ist, wurde von den südlichen Haringvlietschleusen bis zur ehemaligen Insel Goeree-Overflakkee eine HDD-Bohrung durchgeführt. Dabei traf die Bohrmannschaft auf unerwartete Hindernisse im Boden, die es zu überwinden galt.
Autor: Gerard Pieter Hoogveld, MSc
Be- und Entlüften von Trinkwasserleitungen – DVGW-Merkblatt W 334
Der störungsfreie Betrieb von Rohrleitungen für flüssige Medien ist u.a. von einer ordnungsgemäßen Be- und Entlüftung abhängig. Der Betrieb von Anlagen, welche nicht mit Be- und Entlüftungseinrichtungen versehen sind, kann zu erheblichen Schäden führen. Des Weiteren ist in vielen Anlagen eine Be- und Entlüftung zur Erreichung des Auslegungsbetriebspunktes unbedingt erforderlich. Das DVGW-Merkblatt W 334 gibt Hinweise rund um die Be- und Entlüftung.
Aotor: Dipl.-Ing. Oliver Jäger
Geothermie
Geothermie für die Kunst: Klimatisierung eines Museumsneubaus
Bilder und Kunstobjekte brauchen konstante klimatische Bedingungen für den Werterhalt. Für den Neubau eines futuristischen Museums in Dänemark – geplant von dem Büro Steven Holl Architects New York – wurde bereits früh das Konzept der Gebäudeklimatisierung über geothermische Nutzung des Grundwassers in die Planung mit aufgenommen. Vorbereitung für die Umsetzung dieser Aufgabenstellung war die sehr gewissenhafte hydrogeologische Grundlagenermittlung über das Abteufen mehrerer Aufschlussbohrungen und die Erstellung eines Testbrunnens auf dem Grundstück des geplanten Museumsprojektes sowie die Aufstellung hydraulischer Modell-Rechnungen auf der Basis dieser gewonnenen Erkenntnisse, erstellt von dem dänischen Ingenieurbüro COWI A/S – Kongens Lyngby.
Autor: Dipl.-Ing. ( FH ) Ulrich Kropp
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