15.04.2010 -
Leitungsbau
Instandhaltungskonzepte für Stahlleitungen und Stahlleitungsnetze
Die Instandhaltung ist unter wirtschaftlichen Gesichts-punkten für jeden Netzbetreiber ein nicht zu unter-schätzender Kostenfaktor. Stahlrohrleitungen bieten heute in der Kombination mit dem kathodischen Korrosionsschutz die Grundlage für die Anwendung einer zustandsorientierten Instandhal-tungskonzeption. So können inzwischen die mit dem Netzzustand verknüpften Daten einer regelmäßig durchgeführten Überwachung durch den KKS-Fachmann, die objektbezogenen Dokumentationen, die Rohr-einzeldaten des Herstellers sowie die geografische Position der Einzel-rohre im Leitungsverlauf in einem System zusammengeführt werden. Diese heute realisierbare Form der Instandhaltung wird vor dem Hinter-grund der früheren Konzeptionen näher beleuchtet.
Autoren: Dr. Hans-Jürgen Kocks, Dipl.-Ing. Wolfgang Voß
Moderne Epoxy-Pulverbeschichtung für Armaturen und Formstücken
Die Unbedenklichkeit des Trinkwassers ist ein hohes Gut. Sie sicherzu-stellen, ist eine zentrale Aufgabe in der Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung. Moderne Epoxy-Pulverbeschichtungen schützen Armaturen und Formstücke zuverlässig und langanhaltend vor Korrosion, Chemika-lien und Abwässern, sind für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung hygienisch unbedenklich und haben vorteilhafte mechanische Eigen-schaften.
Autor: Dr. Volker Börschel
Schwerpunkt Fernwärme
Welche Möglichkeiten bietet der Ausbau des Fernwärmemarktes?
Die Gestaltung einer zukunftsorientierten Energieversorgung ist die Herausforderung, denen sich Energieversorgungsunternehmen und auch die Rohrleitungsbaubranche zu stellen haben. Ein kurzfristig möglicher Königsweg zur Reduktion der Emissions- und Ressourcenprobleme kann der massive Ausbau der Fernwärmeversorgung auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sein.
Autor: Dipl.-Ing. Helmut Ernst
Zustandserfassung nicht begehbarer Fernwärmekanäle – Erfahrungen und Weiterentwicklung
Erdverlegte Bauwerke und die darin für die Medien Dampf oder Heiß-wasser befindlichen Leitungen zur Verteilung von Nah- und Fernwärme haben trotz ihres Alters immer noch einen hohen Anteil am Leitungsnetz in Deutschland. Die Betreiber stehen vor der Aufgabe, ihre Nah- und Fern-wärmenetze zu modernisieren, zu sanieren und zu erweitern. Dazu bedarf es langfristiger Strategien, die jedoch die Kenntnis des tatsächlichen Zustandes der Netze voraussetzen.
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Hartmut Solas
Bau einer Fernwärmeleitung in Salzburg
Beim innerstädtischen Bau von Fernwärmeleitungen gilt es, Wirtschaft-lichkeit, Qualität und Schnelligkeit sowie einen effizienten logistischen Ablauf zu gewährleisten. Der Beitrag beschreibt die Bewältigung einer solchen Herausforderung am Beispiel einer Baumaßnahme in Salzburg.
Autoren: Martin Gregor, Dipl.- Ing. SFI Marc Hiermeier
Geothermie
Oberflächennahe Geothermie: Optimierung – Notwendigkeit oder Luxus?
Erdwärme bietet die Chance einer klimaschonenden Energieversorgung, die Technik zur Erdwärmenutzung ist jedoch nur so gut wie ihre Anwen-dung vor Ort. Die Nutzung der Erdwärme ist in der Regel mit einem Eingriff in das Grundwasser verbunden. Bei unsachgemäßer Ausführung kann das Grundwasser qualitativ und quantitativ nachteilig beeinflusst werden.
Autor: Dipl. Ing. Hannes Berger
Trinkwasserversorgung
Zentraler Einsatz von Silikat-Mischungen als Korrosionsinhibitoren – das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2
Die zentrale Dosierung von Korrosionsinhibitoren zum Trinkwasser ist ein seit vielen Jahren bewährtes Verfahren, um bei korrosionschemisch ungünstigen Verhältnissen eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und metallischer Rohrwerkstoffe zu verhindern. Hierzu werden neben Phosphaten auch Silikat-Mischungen erfolgreich eingesetzt. Das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2 beschreibt die Silikat-Mischungen, ihre Wirkungsweise und die Grundsätze, die bei der zentralen Dosierung zu beachten sind. Der vorliegende Beitrag gibt außerdem Informationen über neueste Forschungsergebnisse.
Autor: Dr. Wolfgang Hater
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