Rohrleitungsbauverband

RBV FÖRDERT DEN OLDENBURGER DIALOG

Thema Qualifikation im Fokus

10.03.2010 - Mit aktuellen Informationen rund um das Thema „Weiterbil-dung und Qualifikation im Rohrleitungsbau“ versorgte das Berufsför-derungswerk des Rohrleitungsbauverbandes (brbv) die Besucher des Ausstellungsstandes in der begleitenden Fachausstellung auf dem
24. Oldenburger Rohrleitungsforum. Das brbv präsentierte sich als kom-petenter Ansprechpartner und Dienstleister, dessen vielfältige Weiter-bildungsangebote entscheidend dazu beitragen, dass sich die Mitglieds-unternehmen des Rohrleitungsbauverbandes e.V. (rbv) als so genannte „Multi-Utility-Anbieter“ und umfassende Netzdienstleister in einem sich wandelnden Markt neu positionieren können. Mit dem Referat „Fachge-spräch mit der verantwortlichen Schweißaufsicht nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301“ kam Dipl.-Ing. (FH) Christoph Kreutz, brbv, dem hohen Informa-tionsbedarf des Oldenburger Publikums auch im Forum nach.

Qualifizierung eine vorrangige Aufgabe

Neben der Wahrnehmung der fachlichen Interessen der Rohrleitungsbau-unternehmen und der Mitarbeit an den einschlägigen technischen Regel-werken, insbesondere am DVGW-Regelwerk zählt die Vertretung der technischen Belange gegenüber Behörden und anderen Institutionen sowie die Qualifizierung der Mitglieder durch Aus-, Fort- und Weiterbil-dungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter zu den vorangigen Aufgaben des Rohrleitungsbauverbandes. Dem trägt der rbv Rechnung, unter anderem mit der Teilnahme an Branchenrelevanten Veranstaltungen, zu denen das Oldenburger Rohrleitungsforum seit vielen Jahren gehört. Neben viel Technik auf den Messeständen der Unternehmen stand der Austausch von Erfahrungen aus der Praxis bei Aufbau, Ausbau und Erneuerung der Versorgungsnetze in Deutschland im Fokus der diesjährigen Veranstal-tung. Ein wichtiger Baustein: Die Qualifikation der Akteure – sowohl auf Seiten der Auftraggeber und Planer als auch auf Seiten der ausführenden Unternehmen.

Die Bedeutung von Qualifikationsverfahren machte Christoph Kreutz vom brbv in seinem Vortrag über Fachgespräche mit der verantwortlichen Schweißauf-sicht nach Arbeitsblatt GW 301 der Deutschen Vereini-gung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) deutlich.





Es beinhaltet die Qualifikationskriterien für Rohrleitungsbauunternehmen und dient als Prüfungsgrundlage für die Zertifizierung der Fachunterneh-men. Das Qualifikationsverfahren nach GW 301 hat das Ziel, die Sicherheit im Rohrleitungsbau zu erhöhen und die Auftragsabwicklung zu optimieren. Die Bestimmungen der GW 301 gelten für Firmen, die Gas- und Wasser-rohrleitungen errichten, instand setzen oder Arbeiten an in Betrieb befind-lichen Rohrleitungen ausführen.

Rohrleitungsbauunternehmen, die eine GW 301-Zertifizierung vom DVGW erhalten möchten, müssen den personellen und sachlichen Anforderun-gen entsprechen, die in der Geschäftsordnung der GW 301 aufgeführt sind. So werden innerhalb des gesamten Zertifizierungsumfangs nach GW 301 unter anderem die Fachkenntnisse der verantwortlichen Fachaufsich-ten Gas und/oder Wasser sowie der Schweißaufsichtsperson Stahl/PE in einem Fachgespräch überprüft.

Auch auf anderen Messeveranstaltungen will der Rohrleitungsbauverband in diesem Jahr weitere Akzente setzen. So unter anderem gemeinsam mit den führenden Fachverbänden des Leitungsbaus auf der Internationalen Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling, IFAT 2010.

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