27.04.2009 - Vom 31. März bis 3. April 2009 zeigte die 13. WASSER BERLIN innovative Produkte und Dienstleistungen der internationalen Wasserwirtschaft. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnte die führende europäische Wasserfachmesse ihre Ausstellerzahl auf 704 erhöhen (2006: 630), davon 179 aus dem Ausland, die Ausstellungsfläche auf 49.000 Quadratmeter vergrößern und noch mehr Fachbesucher, vor allem aus dem Ausland, anziehen.
v. l.: Ivo Petrov, Botschafter der Republik Bulgarien in Deutschland; Harald Wolf, Bürgermeister Berlin; Dr. Meglena Plugtschieva, stellv. Minister-präsidentin Bulgarien; Klaus Küsel, Präsident Rohrleitungsbauverband e. V.; Wilhelm Kröfges, Hauptgeschäftsführer Rohrleitungsbauverband e. V.; Prof. Jens Hölterhoff, Vorstandsvorsitzender; German Society for Trenchless Technologie e. V.(GSTT)
Insgesamt kamen 34.583 Besucher (2006: 26.000) aus 79 Ländern in die Messe zur Wasserver- und Abwasserentsorgung und zum begleitenden Kongressprogramm mit 350 hochkarätigen Referenten in 100 Vortrags-blöcken. Das entspricht einem Zuwachs von rund 30 Prozent. Der Auslandsanteil der Fachbesucher betrug 22 Prozent. Die begleitenden Fachkongresse der WASSER BERLIN 2009 besuchten 6.967 Teilnehmer (2006: 5.498).
Nach einer Befragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut signalisieren die Aussteller ein gutes Messegeschäft. 85 Prozent bewerteten das geschäftliche Ergebnis ihrer Messebeteilung als positiv. 21 Prozent gaben an, bereits während der Messe Geschäftsabschlüsse getätigt zu haben, 78 Prozent der Aussteller erwarten ein mindestens befriedigendes Nachmesseergebnis.
Eine ausgefüllte Woche auf dem "Kooperationsstand Leitungsbau"
Die führenden Fachverbände des Leitungsbaus präsentierten sich gemeinsam auf einem 150 m² großen Insel-Ausstellungsstand in der Leitungsbauhalle 3.2: Auf Initiative von rbv-Präsident Dipl.-Ing. Klaus Küsel und rbv-Vorstand hatte der Rohrleitungsbauverband zusammen mit der GSTT (German Society for Trenchless Technology e.V.), dem RSV (Rohrleitungssanierungsverband e.V.), der DCA (Verband Güteschutz Horizontalbohrungen e.V.) sowie der Gütegemeinschaft Leitungstiefbau e.V. einen gemeinsamen Messeauftritt auf dem Kooperationsstand Leitungsbau.
Für die Veranstalter, die Besucher, die Mitgliedsunternehmen und natürlich auch die Fachverbände des Leitungsbaus war dieser partnerschaftliche Auftritt ein absolutes Novum - und, wie es scheint - eines, auf das sich alle gerne eingelassen hatten: Wilhelm Kröfges, Hauptgeschäftsführer des Rohrleitungsbauverband e.V. (rbv) auf der Messebefragung:
"Wir sind überwältigt, unser neues Konzept einer Leitungsbauhalle mit zentralem rbv-Stand als Kommunikationszentrum ist ein voller Erfolg. Die Mitgliedsunternehmen kommen mit ihren Kunden, der Stand ist permanent belegt, hier ist die Hölle los."
Und in der Tat: Nachdem am ersten Messetag noch letzte Schönheits-korrekturen am Stand vorgenommen und erste Gespräche in großzügigem Ambiente geführt wurden, hörte man schon erste Komplimente aus den Reihen der Besucher. Wirklich lebendig, eng und sympatisch gestaltete sich aber der Aufenthalt auf dem Kooperationsstand am zweiten Tag.
Die Verbände hatten zum "Informationsaustausch beim Pipebrunch" eingeladen, der mit heißen Rhythmen des höchst ansehnlichen Damenquartetts "HotSaxClub" und mit typischen Berliner Speisen und Getränken begleitet wurde. Am dritten Messetag konnten sich v.a. junge Leute explizit über "Ausbildung und Karriere" im Leitungsbau informieren. Wenn es um Fragen zum Dualen Studiengang, zu Praktika, zu Ausbildung im Betrieb oder zu Weiterbildungsmaßnahmen ging: am Kooperationsstand standen die entsprechenden Fachleute zur Verfügung und gaben Auskunft.
"Wir glauben, dass ein solcher Kooperationsstand der Leitungsbau-verbände bei der nächsten WASSER BERLIN noch mehr Mitglieder zur Teilnahme bewegen wird. Auch der Bereich "Ausbildung und Karriere" ist gut angekommen, wir haben rund 400 Eintrittskarten an Schulen ausgegeben und hatten zahlreiche Klassen zu Besuch," so Wilhelm Kröfges.
Der Erfolg in Halle 3.2 konnte durchgehend über die gesamte Messezeit verbucht werden. Die Berliner würden sagen: Da war der Bär los!
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